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ZELLENGRUPPEN 2



"Pfarrzellgruppen" St. Albert 


 

Der Glaube wird stark, wenn wir ihn weiterschenken.

Wenn man die aktuelle Situation unserer Kirche betrachtet, wenn man sieht, wie die Zahl der Gottesdienstbesucher und der engagierten Christen eher kleiner wird, fragt man sich vielleicht, was eine Pfarrgemeinde eigentlich lebendig macht, wie sie Strahlkraft bekommt?

Wir sind der Überzeugung und haben es erfahren, dass PFARRZELLEN eine Möglichkeit sind, bewusster und intensiver den eigenen Glauben zu vertiefen und damit die Pfarrgemeinde zu beleben.

Pfarrzellen sind kleine Gruppen von etwa vier bis zwölf Personen, die sich regelmäßig treffen, miteinander beten und über ihre Lebens-und Glaubens-erfahrungen sprechen. Sie heißen „Zellen“, weil sie sich bei Wachstum immer wieder teilen können.

Gerade weil heute das Gespräch über unseren ganz persönlichen Glauben weitgehend aus dem Alltag verschwunden ist, sind solche kleinen Gemeinschaften wichtig, um im gegenseitigen Vertrauen den eigenen Glaubensweg zu bedenken und einander zu unterstützen

In der Mailänder Pfarrei Sant` Eustorgio hat eine Gruppe aus St. Albert diese Pfarrzellen kennengelernt und sich von der Begeisterung dieser lebendigen Gemeinde anstecken lassen.

Nach einem Glaubensseminar entstanden dann 1999 in unserer Pfarrei zwei Pfarr-zellen.

Das System dieser Zellen hat sich inzwischen weltweit verbreitet. In unserer Nähe haben sich kürzlich in Türkheim (im Allgäu) Pfarrzellen gebildet.

Von päpstlicher Seite ist diese „Methode der Evangelisierung“ offiziell anerkannt worden.

Der Pfarrer der Pfarrei Sant’ Eustorgio in Mailand hat die Pfarrzellen einmal folgendermaßen beschrieben:

„Man könnte fragen, was das Wesen eines Zelltreffens ist: Ist es ein Treffen unter Freunden? Ja, aber noch viel mehr als das. Ist es ein Gebetstreffen? Ja, aber noch viel mehr als das. Ist es ein Treffen zur Katechese? Ja, aber noch viel mehr als das. Ist es eine Hilfe zur Evangelisierung? Ja, aber noch viel mehr als das.

Das Zelltreffen ist das alles auf einmal und noch viel mehr.“ Und der Pfarrer Don Pigi führt weiter aus, dass wir in der Zelle die Gegenwart Jesu in unserem Leben erkennen lernen, unsere Schwierigkeiten und Zweifel überwinden, Erfahrungen von gemeinschaftlichem Leben machen und vorbereitet werden, uns voll in die Pfarrgemeinde einzugliedern.

Wie alle getauften Christen haben wir den Auftrag, unseren Glauben weiterzugeben, indem wir unseren Mitmenschen in unserem Umfeld helfen, für sie beten und Zeugnis geben von unserer Freude, Christ zu sein.

Unsere Pfarrzellen treffen sich jeweils einmal in der Woche

Der eineinhalbstündige Ablauf folgt einem festen Schema. Am Anfang stehen der persönliche Lobpreis Gottes und die Anrufung des Hl.Geistes. Wir tauschen  unsere Erfahrungen der vergangenen Woche aus und besprechen dann einen religiösen Impuls, den wir von unserem Pfarrer bekommen. In frei formulierten Fürbitten bringen wir unsere Anliegen vor Gott, und beten auch besonders für Einzelne, wenn jemand krank oder besonders belastet ist.

Wir machen oft die Erfahrung, dass die Kraft des Gebetes uns und diejenigen trägt, die wir mit unserem Gebet begleiten.

Wir laden jede/n ganz herzlich ein, als Gast bei uns teilzunehmen oder sich einer Pfarrzelle anzuschließen.

 

 Wenn Sie Fragen haben oder weitere Informationen wünschen,

wenden Sie sich bitte an eine der unten genannten Kontaktpersonen
 

Monika Brackmann (Pfarrzelle Donnerstag 19.30 h)
Willibald Güthlein (Pfarrzelle Montag 19.30 h)
Pfarrer: Pater Jacek Szwarnog OP

e-mail: pfarrei@st-albert-freimann.de

www.st-albert-freimann.de

Weitere Infos finden Sie auch unter

www.pfarrzellen.de

 

 

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