| Hl. Dominikus |
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Domingo de Guzman wurde als Sohn einer deutsch-kastilischen Gutsbesitzerfamilie geboren. |
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In Prouille bei Toulouse gründete Domingo mit einigen Gleichgesinnten eine Missionsstation, zu der auch eine Kirche gehörte. Hier widmeten sie sich ausschließlich der Buße, dem Fasten, dem Lernen und der Verkündigung. Ihr vorbildlicher Lebensstil und die ergreifenden Predigten Domingos waren eindrücklich und führten viele Menschen zur katholischen Kirche zurück. Im Jahr 1215 gründete er den Dominikanerorden nach den Regeln der Augustiner als Beicht-, Prediger- und Bettelorden, dessen besondere Methode neben dem persönlichen Glaubensgespräch vor allem die Predigttätigkeit ist; der Orden wurde 1216 von Papst Honorius III. anerkannt. Die Missionsstation wurde 1217 von Domingo in das erste Dominikanerinnenkloster umgewandelt. Im selben Jahr lernte er in Rom Franziskus von Assisi kennen, der noch auf die Bestätigung seines Ordens wartete. Domingo betonte stets die Bedeutung einer guten Ausbildung. Seine Mitbrüder studierten Theologie an der Sorbonne und kanonisches Recht an der Universität von Bologna, ihnen stand eine akademische Laufbahn in Toulouse, Madrid oder Rom offen. In den vier Jahren nach der Ordensbestätigung schuf Dominikus sechs Priorate in der Lombardei, vier in Frankreich, drei in der Toskana und Rom, zwei in der Provence sowie zwei in Spanien. Seine Prediger gelangten bis nach England, Skandinavien, Ungarn und Deutschland. Seine große Wirkung entstand aus der seelsorgerlichen Arbeit, gepaart mit unbeugsamem Willen und Organisationstalent des Gründers. |
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Kanonisation: 1234 wurde Domingo - nach der erstmaligen Erhebung seiner Gebeine - heilig gesprochen. Quelle: Ökumenisches Heiligenlexikon |